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bts-ball

04.02.20122 kommentare41 fotoskeine videos

sweet and sour

bluet-suuger am ball der bräntetätscher schwarzenbach

die fasnacht. die kalte jahreszeit. der schnee, alles wunderbar. und ich will ja auch nicht jammern, wirklich nicht. nur, was zuviel ist, ist zuviel. die biese pfiff über den „hoger“ als gäbe es keinen morgen mehr. das „guggi“ erstarrte in eiseskälte und selbst der gang aufs stille Örtchen wurde zur qual.

da waren wir wieder. erster treffpunkt, der schminkraum. einmal frisch lackieren bitte. danach ab ins public house, pub, unsere stube versteht sich. dem gemütlichen beisammensein frönen. das vergangene wochenende nochmals aufleben lassen. die geschichten erzählen die noch nicht jeder weiss oder nicht jeder wissen sollte.

obwohl es beim pub gar keine haltestelle gibt. hielt dann trotzdem ein bus an, der per zufall nach schwarzenbach fuhr. kurz noch bei der landi den nötigen proviant eingekauft und unserem vorhaben stand nichts mehr im wege. der chauffeur brachte uns sicher nach „black river“. dort angekommen galt es als erstes das gelände zu erkunden. das zelt wurde sogleich in beschlag genommen denn, wie schon gesagt, der wind gab sich alle mühe. auch in schwarzenbach monstert man. nur dort drinnen, eine weise entscheidung. jeder ton wäre wohl eingefroren auf dem weg zum menschlichen gehör. das zelt war voll, der speaker wusste allerlei zu erzählen und wir starteten in den abend. langsam knurrte dann auch schon der magen. die guggenmusikverpflegung stand an . wer an lecker „sädo“ dachte, wurde enttäuscht. enttäuscht aber im positiven sinn. für einmal gab es nicht ominöse würstchen sondern ein sehr feines „sweet and sour reis“. grossartig schwarzenbach!

irgendwann zur frühen stunde traf fand man sich dann im kafizelt wieder. bei einem heissen kaffee oder tee wurde schnell mal die kälte abgelegt. langsam liefen wir warm, genau zum richtigen zeitpunkt, unser auftritt kam immer näher. zum zweitletzten mal mussten wir in die sibirische kälte hinaus. instrument fassen und ab auf die bühne. mit etwas kalten händen zogen wir das publikum auf unsere seite und der auftritt gelang.

die zeit die uns nun noch blieb bis erwin uns abholte, verstrich einmal mehr im nu. wie immer mischten wir uns tüchtig unters volk. ein tänzchen hier, ein kurzer schwatz da oder ganz einfach: „nämer no eis?“.

wie immer am ende des berichtes, die vorschau aufs nächste wochende. uns zieht es am kommenden samstag nach schötz. die latärneguuger erwarten uns. mal schauen: „wohär de wend wäit!“.

ihre bluet-suuger triengen